CEEMO Engineering setzt FloEFD ein, um den Entwurf eines neuen Rennwagens in nur acht Wochen zu optimieren


Luftströmung um den CEEMO Concept Car

April 2007

Bei CEEMO Engineering hat man FloEFD, eine besonders einfach zu bedienende Software von Flomerics für die Simulation der Strömungsdynamik (CFD) in einer Vielzahl von Anwendungen, dazu eingesetzt, den Entwurf eines neuen Concept Cars zu testen und zu optimieren. Obwohl die Simulation der Strömungsdynamik für den Entwicklungsingenieur Neuland war, konnte die gesamte Optimierung des Fahrgestells für das zweisitzige Fahrzeugs in rund acht Wochen zum Abschluss gebracht werden. „Ich komme ursprünglich aus der Luftfahrttechnik," erklärte hierzu Evan van Wolfswinkel, Ingenieur bei CEEMO, „und hatte dort noch nie mit CFD-Software gearbeitet. Wir haben daher erst einmal gründliche Nachforschungen angestellt, um das richtige Softwarewerkzeug für den Entwicklungsingenieur zu finden. Dabei hat sich FloEFD für uns als die beste Kombination aus günstigem Preis und einfacher Anwendung erwiesen. Meine Kollegen, die bisher einen der am Markt führenden CFD-Codes eingesetzt hatten, haben nicht schlecht gestaunt, als sie sahen, wie schnell ich verschiedene Varianten durchrechnen konnte."

CEEMO Engineering gilt als Marktführer bei der Entwicklung und Herstellung innovativer Produkte für den Autorennsport, z.B. Spoiler, Karosseriepaneele und Air-Boxen. CEEMO hat Komponenten für die Rennwagen von Renault, BMW, Marcos, Lexus und Spyker geliefert und maßgeblich zum Erfolg vieler Rennställe beigetragen. „Vor dem Hintergrund unserer umfangreichen Erfahrung mit der Entwicklung verschiedener aerodynamischer Komponenten für den Rennsport haben wir beschlossen, unser Portfolio zu erweitern und einen neuen Concept Car zu entwickeln," erläuterte van Wolfswinkel.

Hauptziel bei CEEMO war die Analyse und Verbesserung der Aerodynamik des Fahrgestells. Zuerst untersuchte van Wolfswinkel die Bodenfreiheit. „Die Ergebnisse zeigten einen erheblichen Abtrieb und erklärten auch, wie dieser Abtrieb zustande kam," so van Wolfswinkel. Er ergänzte die Konstruktion um einen Diffuser und korrigierte die Bodenfreiheit vorn und am Heck des Fahrzeugs. Außerdem rundete er das Heck stärker ab, um den Luftwiderstand zu verringern. „Anhand der Ergebnisse der Simulation wurde mir klar, dass die Änderung der Form auch den Abtrieb verringerte und dazu führte, dass der Diffuser an Wirkung verlor. FloEFD hat mir ganz entscheidend dabei geholfen, die verschiedenen Auswirkungen meiner Änderungen zu verstehen und das Problem zu lösen."

Für Test und Überarbeitung der Karosserie wurden rund acht Wochen benötigt. Bis zur Produktion des Fahrzeugs wird es noch zwei Jahre dauern. „Wir haben nun die Form des Concept Car optimiert und werden uns in Kürze dem Fahrwerk zuwenden," freut sich van Wolfswinkel.

Weitere Informationen zu CEEMO Engineering und den Dienstleistungen des Unternehmens finden Sie unter www.ceemo.nl.

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